Oh, so stehe ich hier in der Natur,
Dort fährt die Strassenbahn in ihrer Spur,
Doch fraglich ist, wo hält sie denn nur?
Nun steig' ich ein in diese Bahn,
Kinder, Männer, Frauen sitzen hier,
Kaum bekomme ich Luft, warm umfasst es mich,
Es fühlt sich an wie ein schlimmer Wahn.
Langsam, langsam fährt sie an,
Nun beschleunigt sie, schnell, schnell.
Säulen, Mauern, Tafeln, Fassaden sehe ich,
Knister, Knister,
Draußen funkt es sehr!
Überlebe ich das bloß!
Gleich wird sie halten.
So stürze ich hinaus ins Freie schnell,
War mir alles viel zu teuflisch und grell.
Aber ob ich das wieder mache?
Hab' nun Angst, dass ich nicht mehr erwache.
Dieses Gedicht wurde vom Denkenden und vom Philosophierenden im Rahmen des Deutschunterrichts gemeinsam verfasst. Es soll die Wahrnehmung der schnellen Innovationen und die damit einhergehenden Gefühle im frühen 20. Jahrhundert widerspiegeln.