Es gibt
Menschen, wenn man ihnen sagt: "Schau mal in den Himmel, so
viele schöne Sterne dort.", dann blicken sie kurz hinauf,
sagen: "Ja." und gehen weiter. Sie gehen ihren Weg,
geradeaus, ohne zur Seite, nach oben, nicht selten auch ohne nach
hinten oder gar nach vorn zu schauen. Ihre Welt ist grau und das
bemerken sie oftmals gar nicht.
Aber
auch gibt es Menschen, wenn man ihnen sagt: "Schau mal in den
Himmel, so viele schöne Sterne dort.", dann schauen sie hinauf,
halten ihren Blick lange oben, überlegen, welcher Stern der schönste
ist und rätseln, wie die ganzen Sterne dort wohl hingekommen sind,
alles mit einem Lächeln im Gesicht. Während sie ihren Weg gehen,
beobachten sie ihre Umwelt, sehen nach hinten, nach vorn und zur
Seite, ihre Welt ist farbenfroh.
Wenn
Menschen aus der grauen Welt auf Menschen aus der farbenfrohen Welt
treffen, fragen sie sich, warum diese einen so großen, aus ihrer
Sicht unnötigen Aufwand betreiben, nur um die Welt um sie herum
anders wahrzunehmen.
Doch
schon bald laufen so manche jener Menschen aus der grauen Welt direkt
auf einen Abgrund zu, ohne es zu bemerken. Die Menschen aus der
farbenfrohen Welt bestimmen ihren Weg in Richtung des schönsten
Sterns und fragen sich: "Warum machen es nicht alle wie wir? Es
ist doch so einfach."
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